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DSL-Subventionen: Wer bietet mehr? 29. 1. 2009, 10:34

Faszinierend, wieviel Geld den DSL-Providern immer noch ein neuer Kunde wert ist. Beispiel Alice: Vergangene Woche konnte man für drei Tage satte 300 Euro abstauben, wenn man seinen DSL-Vertrag über 24 Monate bei Saturn abgeschlossen hat. In Form eines Warengutscheins zwar, aber immerhin damit dann auch unterm Strich wohl mit rund 200 bis 250 Euro kalkuliert… das zeigt doch, dass sich die Provider immer noch ein Bein ausreißen, dass der Kunde bei ihnen unterschreibt. Man bedenke, dass das bei einem 30 Euro-Vertrag immerhin 10 Monate sind, die man kostenlos bekommt. Hinzu kommen noch die 5 Monate, die’s derzeit regulär bei Alice umsonst gibt und die nicht erhobene Anmeldegebühr in Höhe von 60 Euro.

Insgesamt sind das immerhin rund 500 Euro, die an den Kunden ausgeschüttet werden – von 780, die das Unternehmen im ungünstigsten Fall (24 Monate) einnehmen wird.

PS: Tröstende Worte für den Autor, der’s leider zu spät gesehen hat und deswegen regulär bestellt hat, bitte per Mail ;-(.

PPS: Ach ja – spannend auch: Die Telekom hat freundlich angerufen und nachgefragt, ob das auch alles so richtig ist, dass man seine Nummer abziehen will. Offenbar ist da schon etliches schief gelaufen in den vergangenen Jahren.

Endlich: Internet pur bei T-Home 22. 1. 2009, 10:26

Jetzt ist es alaso so weit – selbst die Telekom, die letzte Bastion des Telefonfestnetzanschlusses, kommt mit NGN-Tarifen, bei denen man auf den herkömmlichen Telefonanschluss verzichten kann. Telefonieren muss man dann übers Internet, was allerdings auch bedeutet,  dass Call by call oder Preselection tabu sind. Die Telekom darf das (zumindest ihrer Meinung nach), weil diese NGN-Anschlüsse nicht der üblichen Regulierung durch die Regulierungsbehörde unterliegen (meldet das Telefonkostenportal Teltarif).

Noch vor knapp einem Jahr auf der Cebit hatte uns ein T-Home-Sprecher gesagt, so etwas wäre in absehbarer Zeit nicht denkbar, die Kunden würden zu sehr an ihrem herkömmlichen Telefonanschluss hängen. Ach… warum dann aber die T-Com-Billigmarke Congstar schon länger mit sowas aufwarten konnte und warum das die Konkurrenz seit fast zwei Jahren kann, blieb unbeantwortet. Spannend auch: Die T-Com will offenbar diese neuen Anschlüsse nicht selbst bewerben, sondern lediglich Kunden anbieten, die explizit danach fragen – Ware unter dem Ladentisch also.

Klar ist dennoch: Die Telekom wird dadurch den Druck auf die Konkurrenz von 1&1 bis Freenet erhöhen. Gerade in dem Segment der reinen Internetanschlüsse (“Komplett”-Tarife) wird das einen neuen Preiskampf entfachen, der spätestens im März zur Cebit losgeht. Wer also jetzt gerade über einen neuen Provider nachdenkt, sollte vielleicht noch vier Wochen die Füße still halten und abwarten.

T-Home verkürzt Mindestlaufzeit 20. 1. 2009, 17:53

T-Home hat bei den Call & Surf-Tarifen “Basic mit Festnetz-Flatrate” und “Basic mit Internet-Flatrate” die Mindestvertragslaufzeit verkürzt. Fortan sind Neukunden “nur” noch 12 statt 24 Monate an den Anbieter gebunden. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat.