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Tipps: DSL schnell wie nie zuvor 29. 6. 2010, 09:42

Nicht jeder DSL-Anschluss ist so schnell, wie er sein könnte. Mit diesen Tipps machen Sie Ihrem DSL-Zugang so richtig Beine.

Dieser Artikel stammt von unseren Kollegen der PC-WELT.

Das muss doch viel schneller gehen!
Etliche Anwender sind von ihrem DSL-Anschluss entnervt, weil die Datenübertragung zu langsam vonstatten geht. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, um aus einem teuer bezahlten DSL-Anschluss alles herauszuholen – oder auf eine schnellere Anschlusstechnik zu wechseln. Welche Maßnahmen Sie ergreifen können, um zu einem flotten Datenfluss zu kommen, haben wir hier zusammengestellt. So sind veraltete Hardware, langsame Browser und ein nicht optimiertes WLAN nur einige Beispiele für die Bereiche, bei denen Sie selbst die Surfgeschwindigkeit erhöhen können. Sie erfahren in diesem Beitrag auch, in welchen Fällen es sich lohnt, den Provider zu wechseln oder auf eine andere Übertragungstechnologie umzusteigen.

Tuning am Anschluss:
Überprüfen Sie als Erstes, ob Ihr Anschluss wirklich alles hergibt, was er könnte. Dazu gilt es, nicht nur die vom Modem ausgehandelte maximale Geschwindigkeit im Router-Konfigurationsmenü zu überprüfen (Tipp 1), sondern auch das tatsächliche Tempo mittels eines Geschwindigkeitstests zu ermitteln (Tipp 2). Wenn sich der Anschluss als Flaschenhals herausstellt, kann unter bestimmten Umständen ein Provider-Wechsel Abhilfe schaffen (Tipp 3). Einen garantierten Leistungsschub bis in Bereiche von 32 oder gar 50 MBit/s erhalten Sie aber nur, wenn Sie auf eine andere Breitbandtechnologie umsteigen (Tipp 4 und 5).

Tuning an PC und Netzwerk:
An Ihrem eigenen System können Sie in puncto Surfgeschwindigkeit mehr optimieren, als Sie vielleicht denken. Die Maßnahmen beginnen bei der Wahl des schnellsten Browsers (Tipp 7) und gehen über den Einsatz von Datenkompression (Tipp 8) und Werbefilter (Tipp 9) bis hin zur Überprüfung Ihres WLANs, das sich durchaus auch als Bremse erweisen kann. Etwa dann, wenn der WLAN-Router nicht mehr auf dem neuesten Stand ist, oder wenn weite Entfernungen beziehungsweise dicke Wände den Datendurchsatz mindern.

1. Leitungsgeschwindigkeit am Router prüfen
Bevor Sie versuchen, den DSL-Anschluss zu tunen, sollten Sie den Ist-Zustand überprüfen – also welche Geschwindigkeit Ihr DSL-Modem oder Router mit der Gegenstelle ausgehandelt hat. Dieses Tempo ist abhängig von der Entfernung zur Vermittlungsstelle sowie von der Dicke der Leitung, die dorthin führt. Die ausgehandelte Geschwindigkeit zeigt beispielsweise die Fritzbox in ihrem Konfigurationsmenü unter „Einstellungen, Internet, DSL-Informationen“ an. Beim Speedport W 701V der Telekom und ähnlichen WLAN-Routern finden Sie die entsprechende Angabe unter „Details, DSL“.
Es lohnt sich, diesen Wert im Auge zu behalten. Gerade bei DSL-Anschlüssen, die mit einer Bandbreite von „bis zu 16.000 KBit/s“ angeboten werden, kann die ausgehandelte Geschwindigkeit zu Stoßzeiten durchaus nach unten gehen. Das passiert, wenn zu viele Nachbarn ebenfalls DSL nutzen und die verwendeten Leitungen im zentralen Kabelbündel zu dicht beieinander liegen. Da die Leitungen für DSL-Frequenzen nicht gut genug abgeschirmt sind, übertragen sich Impulse von einer Leitung auf die andere: Es kommt zu Störungen, und die Kapazität der Leitung sinkt – somit auch die Übertragungsrate.
Registrieren Sie erhebliche Schwankungen, hilft es im Grunde nur, den DSL-Anbieter in Kenntnis zu setzen. Wenn Sie Glück haben, prüft dieser, ob es im zentralen Kabelbündel ungenutzte Adern gibt, die weniger Störungen abbekommen. Wenn ja, könnte der Provider die Telekom, den Eigentümer der Leitungsstränge, beauftragen, Ihren Anschluss auf diese Adern umzuschalten. In der Praxis scheuen aber die meisten Anbieter den damit verbundenen Verwaltungs- und Kostenaufwand.

Weitere Parameter, die für einen schnellen DSL-Anschluss wichtig sind

2. Geschwindigkeit der Internet-Verbindung prüfen
Sie wissen jetzt, auf welches Maximaltempo sich Router/Modem und die Vermittlungsstelle geeinigt haben. Mit Geschwindigkeitstests wie dem unter speed.io testen Sie mit einem Klick das reale Tempo beim Surfen oder beim Download. Bei diesen Tests werden Zufallsdaten von einem schnellen Server an Ihren PC geschickt und so das Download-Tempo ermittelt. Dann geht es umgekehrt von Ihrem PC aus zum Server, um das Upload-Tempo zu ermitteln. Anschließend wird die Dauer in Millisekunden gemessen, die ein Datenpaket benötigt, um zum Test-Server hin und wieder zurück zu Ihrem PC transportiert zu werden. Diese Signallaufzeit ist für Online-Spieler von Bedeutung, bei denen Kommandos verzögerungsfrei übertragen werden müssen. Beim Surfen und beim Download hat ein Wert von bis zu 100 Millisekunden keine spürbaren Auswirkungen.

Wenn die zwischen dem Router und der Vermittlungsstelle ausgehandelte Geschwindigkeit stark von jener abweicht, die Sie mit Speed.io messen, kann das mehrere Ursachen haben. Möglicherweise ist Ihr WLAN zu langsam, Ihr PC zu alt oder Windows falsch konfiguriert (Tipp 11). Vielleicht ist die Vermittlungsstelle auch nicht schnell genug ans Internet angebunden.

3. Zu einem schnelleren DSL-Anbieter wechseln
Ob der Wechsel zu einem anderen DSL-Anbieter mehr Geschwindigkeit bringt, hängt vom Einzelfall ab. Speziell T-Home hat sehr konservative Grenzen, bis zu welcher Signalstärke man welche Bandbreite schaltet. Andere Provider sind da oft risikofreudiger. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar recht hoch, dass sich bei einem Wechsel von T-Home zu einem Konkurrenten die Bandbreite zumindest etwas erhöht – eine Garantie gibt es jedoch nicht. Optimistische Hotline-Aussagen wie „16.000 KBit/s sind überhaupt kein Problem“ sind mit Vorsicht zu genießen. Denn eine genaue Aussage lässt sich erst treffen, wenn die Umschaltung erfolgt ist und der Anbieter die Leitung selber durchmessen kann. In der Realität werden die vollen 16.000 KBit/s übrigens nur bei den wenigsten Anwendern erreicht.

4. Mit UMTS-USB-Stick High-Speed übers Handy-Netz surfen
Für Anwender, deren DSL-Anschluss weniger als 1 MB/s liefert, lohnt sich eventuell auch der Internet-Zugang übers Mobilfunknetz. UMTS beziehungsweise die Beschleunigungstechnik HSDPA liefert theoretisch 3,6 MBit/s – in einigen wenigen Gegenden sogar theoretisch 7,2 MBit/s. Theoretisch deswegen, weil in der Praxis die realen Datenraten je nach Auslastung bei circa 1 bis 2 MBit/s beziehungsweise 4 bis 5 MBit/s liegen. Die mit UMTS/HSDPA am besten ausgebauten Netze haben T-Mobile und Vodafone. O2 bemüht sich aufzuholen, E-Plus lässt das Thema langsam angehen. Die Netzbetreiber bieten zwar eigene Daten-Flatrates, günstiger sind aber Discounter, die zu Großhandelskonditionen einkaufen und die Rabatte an die Kunden weitergeben.

Eine Übersicht von UMTS-Flatrates finden Sie über pcwelt.de. Die dort dargestellte Tabelle enthält auch die wichtige Information, welches Discount-Angebot in welchem Netz betrieben wird. Auf der Homepage der Netzbetreiber erfahren Sie, ob Ihr Standort mit UMTS/HSDPA versorgt ist. Das nötige Modem in Form eines UMTS-USB-Sticks erhalten Sie je nach Vertrag gratis oder zu einem Preis zwischen 1 und 60 Euro. Die Daten-Flatrates – Kostenpunkt zwischen 20 und 45 Euro pro Monat – lassen sich allerdings nicht so ausschweifend nutzen wie DSL-Pauschaltarife. Aufgrund der beschränkten Kapazität beim Mobilfunk wird das Tempo nach einem bestimmten Datenvolumenverbrauch – meist 5 GB – auf Analogmodem-Niveau (56 KBit/s) gedrosselt. Mit Beginn des nächsten Abrechnungszeitraums wird die Bremse automatisch wieder gelöst. Anwender, die nur im Web herumsurfen, Mails verschicken sowie ab und zu mal ein Youtube-Video anschauen, dürften die Grenze von 5 GB pro Monat gar nicht erreichen. Für Download-Junkies sind die Tarife dagegen nicht geeignet.

5. Zu einer neueren DSL-Technik wechseln, die 50 MBit/s schafft
Bei DSL ist die maximal mögliche Bandbreite hauptsächlich von der Entfernung zur Vermittlungsstelle abhängig. Wenn selbst ein Anbieterwechsel (Tipp 3) keine höhere Geschwindigkeit bringt, bleibt als Hoffnungsschimmer noch der Wechsel zu einer anderen Technologie. Wenn Sie in einer Großstadt wohnen, ist vielleicht VDSL mit bis zu 50 MBit/s für Sie verfügbar. Die VDSL-Gegenstellen sind in den modernisierten Kabelverzweigungskästen am Straßenrand eingebaut, das Signal muss also nur eine kurze Distanz über die alten Kupferkabel zurücklegen – entsprechend hoch ist das Tempo.
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Hilfreiche Tools zum schnelleren Surfen

6. Mit 32 MBit/s schnell & günstig übers TV-Kabel online gehen
Über das TV-Kabel sind wesentlich höhere Datenraten selbst über große Entfernungen hinweg zu erzielen. So bietet Kabel Deutschland zum Beispiel eine Bandbreite von 32 MBit/s an, die in der Realität nicht ganz, aber annähernd erreicht wird. Ob Ihr Kabelanschluss Internet-tauglich ist, erfahren Sie entweder auf der Homepage Ihres Anbieters oder durch einen kurzen Anruf bei seiner Hotline.

7. Schnellerer Seitenaufbau durch moderneren Browser
Der Internet-Zugang kann noch so schnell sein: Wenn der Browser zu lange braucht, um den HTML-Quelltext zu interpretieren, um Javascripts auszuführen und die Seite aus ihren einzelnen Bestandteilen zusammenzusetzen, dann erscheinen die Inhalte nur langsam auf dem Bildschirm. Die Browser Internet Explorer und Firefox werden in dieser Hinsicht in jeder neuen Version optimiert. Sorgen Sie dafür, dass Sie die neuesten Browser-Updates haben. Wenn es ganz schnell gehen soll, probieren Sie Googles Chrome aus. Er schneidet in Tempotests mit Spitzenwerten ab. Chrome ist bei Datenschützern umstritten, da jede Installation eine Identifikationsnummer bekommt, die an Google übertragen wird. Die Freeware Kill-ID entfernt diese Nummer. Auch der Browser Safari von Apple ist in puncto Seitendarstellung sehr schnell – speziell in der neuesten Version.

8. Schneller surfen mit Diensten, die Daten komprimieren
Viele Surfer sind mit kleineren Bandbreiten als 1000 KBit/s unterwegs. Häufigster Grund: Der Anschluss ist zu weit von der nächsten Vermittlungsstelle entfernt – und folglich das Signal zu schwach. Wenn keine alternative Zugangstechnik verfügbar ist (Tipp 4 bis 6), können Sie das Surftempo erhöhen, indem Sie die Datenmenge reduzieren. Dazu benötigen Sie einen Dienst, der als Zwischenstation die aufgerufenen Websites anfordert und komprimiert an den Browser weiterleitet. Einen solchen Kompressions-Server betreibt zum Beispiel Opera Software. Die Firma hat eine Vorabversion ihres kostenlosen Browsers herausgebracht, die diese Technik unterstützt: Opera 10 Beta 1. Über ein kleines Icon in der linken unteren Fensterecke schalten Sie den „Turbo-Modus“ ein. Ist er aktiv, erscheint nach einigen aufgerufenen Seiten die Angabe der Kompressionsrate und der Beschleunigung.

Eine Alternative zu Opera mit Turbo-Modus ist Onspeed.com. Dieser Dienst funktioniert nach dem gleichen Prinzip und läuft mit jedem Browser. Allerdings kostet der Dienst 30 Euro pro Jahr. Auch das Safer Surf Speedpaket funktioniert auf diese Weise, kostet aber sogar 5,90 im Monat. Mit einer Einschränkung müssen Sie beim Surfen mit aktivierter Kompression jedoch leben: Die Qualität der in den Websites enthaltenen Bilder sinkt merklich.

9. Mehr Geschwindigkeit durch Ausfiltern von Werbung
Ergänzend zu Tipp 8 lässt sich das Surftempo bei langsamen DSL-Leitungen noch steigern, indem Sie einen Werbefilter einsetzen. Denn das Laden und Darstellen von Reklame erfordert ebenfalls Zeit. Besonders effektiv arbeitet die Erweiterung Adblock Plus für Firefox. Nach der Installation und dem obligatorischen Firefox-Neustart legen Sie fest, welche Filterliste „abonniert“ werden soll. In diesen Listen sind die Kriterien festgelegt, an denen die Erweiterung Werbung erkennt. Für Anwender in Deutschland eignet sich „Ares’ ABP Liste (Deutschland) + EasyList“. „Abonnieren“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Adblock alle paar Tage Updates der betreffenden Liste herunterlädt. Über das rote „ABP“-Icon neben dem Firefox-Suchfeld schalten Sie den Werbefilter ein und aus. Für den Internet Explorer gibt es mit der Erweiterung IE7Pro ebenfalls einen brauchbaren Reklame-Blocker. Zum Recherchezeitpunkt funktionierte die Erweiterung nur mit dem Internet Explorer 7 fehlerfrei, mit Version 8 gab es Probleme.
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Mehr Geschwindigkeit durch das optimieren von Windows

10. Schneller downloaden per Bittorrent
Über das Bittorrent-Verfahren lassen sich Dateien besonders schnell und effektiv herunterladen. Das Verfahren ist in die öffentliche Kritik geraten, weil es gerne von Internet-Piraten zur Verteilung von illegalen MP3s und Filmen benutzt wird. Aber immer mehr Software-Hersteller entdecken die Vorteile von Bittorrent: Sie müssen den Datenverkehr nicht komplett selbst schultern, da der Anwender bei jedem Download die Dateien – auch wenn sie erst teilweise übertragen sind – automatisch auch für andere Nutzer bereitstellt.

Dateien, die per Bittorrent verteilt werden, können Sie an der Endung „.torrent“ im Download-Link erkennen. Um diese Dateien herunterzuladen, benötigen Sie ein Tool wie µTorrent. Die Möglichkeit, die Datei-Endung .torrent mit dem Programm zu verknüpfen, finden Sie in dem Tool unter „Optionen, Einstellungen, Allgemein“.

11. Windows-Parameter optimieren
In Windows lassen sich für jede Netzwerkkarte die Parameter für das TCP/IP-Protokoll getrennt einstellen. Dieses Protokoll ist für die Übertragung der meisten Internet-Datenpakete zuständig. Ein Fein-Tuning der Parameter hat allerdings meist nur dann spürbare Auswirkungen, wenn die Werte fehlerhaft eigestellt wurden. Um sie zu überprüfen und gegebenenfalls zu ändern, benutzen Sie die Freeware I-Net Doc. Das Tool ermittelt per Klick auf „Start“ die optimalen Werte für die Netzwerkkarte, die unter „Aktive Netzwerkadapter“ ausgewählt ist. Wenn Sie den oberen der beiden „Werte speichern“-Buttons anklicken, werden die neuen Parameter in die Windows-Registry geschrieben.

12. Daten über Stromleitung übertragen
Im Kasten auf dieser Seite geben wir Ihnen Tipps, wie Sie Ihr Funknetzwerk tunen. Geht es darum, ein oder zwei PC ans Internet anzubinden, die weit entfernt vom Router stehen, ist die Datenübertragung per Stromnetz eine sinnvolle Alternative. Im Handel gibt es dafür unter den Namen „Powerline“, „Homeplug“ oder ähnlich entsprechende Geräte. So stecken Sie etwa einen der Powerline-Adapter in der Nähe des Routers in die Steckdose, einen zweiten in der Nähe des PCs. Die Verbindung zwischen dem Powerline-Adapter und dem Router sowie dem zweiten Powerline-Adapter und dem PC stellen Sie jeweils durch ein Netzwerkkabel her. Möchten Sie im gleichen Raum einen weiteren PC ans Netz bringen, benutzen Sie einen Switch. Steht der zweite PC in einem anderen Zimmer, benötigen Sie einen weiteren Powerline-Adapter vom gleichen Hersteller.

SchülerVZ: mehr Sicherheit und Komfort 14. 6. 2010, 14:11

Für Jugendliche gehört es heute zum guten Ton, ein Konto bei SchülerVZ zu haben. Das Argument „Alle anderen aus meiner Klasse sind auch da“ können Eltern nur schwer entkräften. Rein rechnerisch könnte das sogar hinkommen: Insgesamt gibt es in Deutschland rund 7 Millionen Schüler – und bei SchülerVZ sind rund 5,6 Millionen Mitglieder angemeldet. Damit wären vier von fünf Schülern dabei.

Doch das soziale Netzwerk bietet nicht nur eine bequeme Art, sich anderen mitzuteilen, sondern auch jede Menge Stolpersteine, die den Dienst unsicher machen. So können sich entgegen der allgemeinen Geschäftsbedingungen auch Lehrer, Eltern oder vollkommen Fremde anmelden, auch Mobbing, Verletzungen der Privatsphäre oder fragwürdige Inhalte sind ein Problemfeld. Die Experten der PC-WELT erläutern in dem Beitrag “Mehr Sicherheit und Komfort bei SchülerVZ erreichen” wie Sie sich oder Ihre Kinder schützen können.

DSL Glossar 29. 3. 2010, 10:21

In unserem großen DSL-Glossar erfahren Sie, was sich hinter den grundlegenden Begriffen der DSL-Technik verbirgt.

ADSL = Asymmetric Digital Subscriber Line
Die Abkürzung ADSL bedeutet übersetzt, dass es sich um einen asymetrischen, also ungleichen, digitalen Anschluss handelt. Asymetrisch deshalb, weil die Uploadgeschwindigkeit wesentlich geringer ist als die Downloadgeschwindigkeit. ADSL ermöglicht analog oder per ISDN zeitgleiches Surfen und Telefonieren über herkömmliche Kupferkabel.

Breitband-Internetzugang
Die DSL-Technik macht über einen Breitband-Internetzugang das schnelle Downloaden von unterschiedlichen Dateien zur gleichen Zeit möglich. Dabei wird die Bandbreite eines Übertragungskanals, beispielsweise bei einem Kupferkabel, dazu genutzt, verschiedene Signale zu teilen und so zu übertragen, dass jeder Kanal eine eigene Frequenz benutzt. ISDN-Zugänge oder Modems stellen keine Breitbandzugänge dar.

Call by Call = Anruf für Anruf
Hierbei werden Telefon- und Internetverbindungen von einem anderen Anbieter bereit gestellt, als mit dem Vertragsanbieter. Es fällt dabei keine Grundgebühr an und man zahlt nur für die verbrauchte Zeit- oder Volumeneinheit. Die Anbieter kann man je nach Leistung und Tarif, „Anruf für Anruf“ wechseln. Dazu muss lediglich eine bestimmte Telefonvorwahlnummer des Call by Call – Anbieters verwendet werden.

DSL = Digital Subcriber Line
Die „Digitale Anschlussleitung” bezeichnet Übertragungstechniken, bei denen mit hoher Geschwindigkeit digitale Daten über Zweidraht-Kupferkabel gesendet werden, ohne die Telefonleitung zu blockieren. Die DSL-Technik kann bei ISDN- und bei Analoganschlüssen eingesetzt werden. Der Begriff DSL wird auch oft verwendet, wenn man von ADSL spricht und realisiert über einen DSL-Anschluss schnelle Verbindungen ins Internet.

DSL-Verfügbarkeit
Die Möglichkeit, über einen DSL-Anschluss zu verfügen, ist von diversen technischen Voraussetzungen, wie durchgängige Anschlussleitungen oder ausreichende Ports abhängig. Besonders in ländlichen Gebieten ist DSL noch nicht flächendeckend vorhanden.

Ethernet / Ethernet-Karte
Damit Computer und deren Peripheriegeräte untereinander in lokalen Netzwerken, sowie mit dem Internet verbunden werden können, wird eine kabelgebundene Übertragungstechnik benötigt, die man Ethernet nennt. Um diese Verbindungen zu anderen Hardwarekomponenten zu schaffen, und einen gemeinsamen Internetzugang zu ermöglichen, wird eine Netzwerkkarte, die Ethernet-Karte, benötigt.

Fastpath
(A)DSL-Zugänge besitzen für die Übertragung von Datenpaketen eine Fehlerkorrektur, auch Interleaving genannt. Schaltet man Interleaving ab, so spricht man von Fastpath. Die fehlende Korrektur erlaubt schnellere Ping-Zeiten, d.h. eine bessere Antwortzeit bei Servern und somit eine schnelle Datenübertragung, was sich besonders bei Onlinespielen oder bei der Internet-Telefonie auf Grund besserer Reaktionszeiten bemerkbar macht.

Glasfaserkabel
Glasfaserkabel bestehen aus langen, maximal 1/20mm dünnen Fasern, die aus geschmolzenem Glas hergestellt werden. Sie eignen sich auf Grund ihrer sehr hohen Leistung bei der Übertragung hochfrequenter Lichtimpulse ausgezeichnet als Informationsträger bei der Datenübermittlung. Glasfaserkabel sind resistent gegenüber elektrischen-magnetischen Einflüssen und äußerst abhörsicher.

HDSL = High Data Rate Digital Subscriber Line
Seit den 1990er –Jahren dient HDSL als Ergänzung der DSL-Technik, und nutzt die höheren Frequenzmöglichkeiten von doppeladrigen Kupferkabeln. Die Übertragung erfolgt symetrisch mit einer Geschwindigkeit von 2,048 Mbit/Sek und ist für die Verwendung von Standleitungen sinnvoll. Für größere Übertragungsstrecken werden Repeater notwendig. Die Weiterentwicklung von HDSL ist SDSL.

ISDN = Integrated Services Digital Networks
Das „serviceintegrierende digitale Netzwerk” gilt als Standart für digitalen Telefonanschluss, der über zwei parallel zu nutzende Leitungen bzw. Kanäle verfügt. Damit ist es möglich, im Internet zu surfen und zu telefonieren, ohne eine Leitung zu blockieren. Dabei werden Komfortfunktionen, wie Konferenzschaltung oder Rufnummernanzeige unterstützt.

Kabel DSL
Ein digitaler Fernsehanschluss bildet die Basis für DSL über Kabel. Damit ist es möglich, neben TV und Radio, auch Telefonanschlüsse und Internetverbindungen über den Fernsehanschluss zu benutzen. Das setzt eine bidirektionale Datenübertragung voraus, die Signale in beide Richtungen von Punkt zu Punkt sendet.

LAN = Local Area Network
Die kabelgebundene Verbindung mehrerer Computer und deren Hardwarekomponenten untereinander wird als lokales Netzwerk, LAN, bezeichnet. Diese Computernetzwerke findet man ebenso in stationären Bereichen bei Firmen, Internet-Cafés und Universitäten, wie bei Kongressen oder anderen Veranstaltungen.

Logfile / Logdatei
Eine Logdatei zeichnet alle Aktivitäten der Hard- und Software auf, die über einen Computer gelaufen sind. Das dadurch entstandene Protokoll lässt Rückschlüsse auf Systemfehler zu und hilft, diese zu beheben.

Modem
Das aus den Anfangsbuchstaben zweier Begriffe gebildete Kurzwort Modem stammt aus den Worten MOdulator und DEModulator. Ein Modem wird benötigt, um digitale Daten in analoge Signale zu wandeln (modulieren). Diese Signale werden über analoge Leitungen gesendet. Beim Empfänger werden sie durch das Empfängermodem wieder in digitale Daten zurück gewandelt (demoduliert).

Netzwerk
Den Zusammenschluss unterschiedlicher Geräte, wie beispielsweise Computer, bzw. Notebooks mit einem Drucker, Scanner oder das Telefon bezeichnet man als Netzwerk. Ein Austausch der Daten erfolgt über ein Kabel als LAN, oder kabellos über Funksignale als WLAN.

Online / Offline / Online-Dienste
Online bedeutet soviel wie „im Netz“ und bezeichnet den Zeitpunkt, wann sich ein Computer in ein Netzwerk oder das Internet eingeloggt und wieder ausgeloggt hat. Das trifft ebenfalls für die Erreichbarkeit von Peripheriegeräten, wie Drucker zu. Das Gegenteil von Online ist Offline. Online-Dienste bieten Serviceleistungen wie Online-Banking an.

Ping
Ein Computerprogramm, überprüft durch ein gesendetes Signal, einem „Ping“, die Reaktionszeit, wie lange es dauert, bis ein bestimmter Server erreichbar ist und dieses Signal zurück gesendet wird. Eine schneller Ping macht eine Echtzeitkommunikation, beispielsweise Internettelefonie, erst möglich. Der Name „Ping“ ist militärischen Ursprungs, und bezeichnet die zum Aufspüren von U-Booten akustischen Sonarsignale, die sich wie „Ping“ anhören.

Provider
Anbieter, die ihren Kunden einen (A)DSL-Anschluss, bzw. die dazu notwendige Leitung mit einem entsprechenden Tarif zur Verfügung stellen, werden Provider genannt. Provider bieten Dienstleistungen zur Nutzung des Internets an

PPP = Point to Point Protocol
Der Verbindungsaufbau und die zustande gekommene Verbindung zwischen einem Internet-Provider und einem Internet-User wird durch das „Punkt zu Punkt Protokoll” geregelt. Das PPP gilt als Standart für die Einwahl in das Internet.

Quad
Ein Informatikbegriff, der jeweils einen der vier Zahlenblöcke beschreibt, aus denen eine IP-Adresse besteht. Diese vier Zahlenblöcke werden durch einen Punkt getrennt. Die Quads der Muster-IP-Adresse 189.136.43.123 unterteilen sich wie folgt: 189. = Quad 1 136. = Quad 2 43. = Quad 3 123 = Quad 4

Repeater
Sie werden als Signalgenerator in der Netzwerktechnik und Telekommunikation eingesetzt. Empfängt ein Repeater ein Signal, so beseitigt das Gerät entstandene Störungen aus diesem Signal, ohne jedoch die übertragenen Daten zu beeinflussen. Repeater ab drei Anschlussen werden auch Multiport-Repeater oder Hub genannt.

Router
Die Hardwarekomponenten, mit denen alle Computer eines Netzwerkes verbunden sind und mit denen damit Telekommunikationen, bzw. Internetzugänge möglich gemacht werden, nennt man Router. Die notwendigen Provider-Zugangsdaten werden direkt im Router abgespeichert und können für die Einwahl von mehreren Computern in das Internet benutzt werden. Viele Router sichern über eine Firewall den Interent-Zugriff ab.

SDSL = Symmetric Digital Subscriber Line
SDLS wird mit „Gleicher (Symetrischer) Digitaler Teilnehmeranschluss” übersetzt und ist so die symetrische Form von ADSL. Die Datenübertragung bei einem Upload ist dabei genau so hoch wie die bei einem Download. Es ist ein reiner Datenanschluss. Telefonie ist dabei nur über das Internet möglich.

Speedtest = Geschwindigkeitstest
Um zu messen, wie schnell die Geschwindigkeit des eigenen Internetanschlusses ist, kann man einen Speedtest durchführen. Dabei nutzt man ein kostenloses Programm im Internet, das die Bandbreite der DSL-Leitung misst. Zu dem Zweck werden Daten zu einem Server rauf und wieder runter geladen.

Standleitung
Standleitungen haben weder Rufnummern noch Einwahlverfahren und realisieren eine permanente Internetverbindung, die bei einem Provider beantragt werden muss. In der Telekommunikation sind Standleitungen eine gängige Verbindungsart, die über Kupferkabel Daten von bis zu 2 Mbit/Sekunde übertragen.

TCP/IP = Transmission Control Protocol / Internet Protocol
Das TCP/IP ist eine Verständigungsform, durch die Daten zwischen Computern über das Internet ausgetauscht werden. Alle im Internet eingeloggten Computer haben eine IP.Adresse, mit der sie somit identifizieren und zugeordnet werden können. TCP/IP kann für Vernetzungen aller Art eingesetzt werden.

UMTS = Universal Mobile Telecommunication System
Das „universelle, mobile Telekommunikationssystem“ wird im Mobilfunkbereich eingesetzt und gilt als Datenübertragungsstandart. Es ist fast vierzig Mal schneller als der herkömmliche GSM-Standart und ermöglicht, mehrere Datenübertragungen parallel durchzuführen. So ist Telefon- und SMS- oder MMS-Empfang gleichzeitig möglich.

WLAN = Wireless Local Area Network
Bei WLAN, auch W-LAN oder Wireless LAN geschrieben, handelt es sich um ein drahtloses, lokales Netzwerk, in dem Daten durch Funk übertragen werden. So können beispielsweise Drucker oder Scanner und Note- bzw. Netbooks kabellos Daten austauschen und auf das Internet zugreifen.